Jagd mit den Augen eines Nichtjägers

Dies ist kein Buch von einem Jagdgegner, sondern von einem, der unser Wild liebt und der Jagd aufgeschlossen gegenübersteht. Mir ist schon sehr lange klar, dass unser Wild noch zu keiner Zeit ohne die Jäger überleben konnte. Immerhin sind die Jäger die einzige Lobby, die unser Wild gegen die Holzindustrie und die weltweit agierenden Konzerne hat. Erst die letzten Jahrzehnte hat eine naturentfremdete Bewegung angefangen, die Jagd infrage zu stellen.

Da die Jäger und ihre Verbände dem Treiben ihrer Gegner äußerst passiv gegenüberstehen, sehe ich schwarz für die Zukunft der Jagd. Für viele von diesen Gruppen ist die Ablehnung der Jagd zu einer Glaubensfrage geworden, die den Lebensinhalt bestimmt. Natürlich werden auch die Themen Jagdreisen, Artenschutz und Trophähenkult behandelt.

Ohne Jagdfarmen gäbe es im südlichen Afrika kaum noch Wild, die meisten Arten wären ausgerottet. Ob es den verbohrten Jagdgegnern passt oder nicht, ohne Jagd kein Wild. Wildtiere kosten Geld, kann das nicht erwirtschaftet werden, werden die Tiere alle abgeschossen. Allerdings gehe ich auch auf die negativen Seiten der Jagd ein. Jäger sind auch nur Menschen, und Menschen machen Fehler.

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