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Androctonus australis bei der Paarung

Wildtiere

In Zeiten der totalen Überbevölkerung der Erde ist es höchste Zeit uns zu fra­gen, wie gehen wir mit den Wildtieren um und welche Bedeutung haben sie für uns. Schauen wir uns die Fernsehpro­gramme an oder die Liste an Büchern zum Thema Tiere, erscheint alles in bes­ter Ordnung.

Alle paar Meter gibt es einen Tierschutz­verein und etliche Organisationen ver­sprechen das Tierwohl. Überall sehen wir Frauchen und Herrchen, die Ihre Hunde ausführen. In jedem Super­markt ist das Menüangebot für Bellos und Muschis fast größer wie für die Zweibei­ner.

Das Fernsehen berieselt uns reichlich mit Berichten über die Tierwelt aus aller Welt. Selbst die Bücher dazu werden noch leid­lich gelesen. Auch der Gesetz­geber hat sich der Rechte der Tiere ange­nommen, sie sind keine Sache mehr.

Hier könnte ich eigentlich Schluss ma­chen, es sieht ja alles bestens aus.

Oder?

Die Wirklichkeit

Leider sieht es in Wahrheit überhaupt nicht so gut aus mit der Zukunft der meisten Wildtiere auf unserem Planeten. Kommerz, aber auch Gedankenlosigkeit drängt die meisten Tierarten an den Rand des Aus­sterbens oder darüber hin­aus. Nach aktuel­lem Stand sind über ein Fünftel aller Wir­beltiere und über ein Viertel aller Nichtwir­beltiere akut vom Verschwinden von der Erde bedroht. Mit dem Verschwinden von Tier- und Pflan­zenarten verlieren wir ein ungeheures Po­tenzial. Wir befinden uns heute im größ­ten Artensterben seit dem Ende der Dino­saurier vor 65 Millionen Jah­ren.

An dessen Ende stehen vermutlich auch wir auf der Liste der ausgestorbenen Ar­ten.

Zurzeit sind 34.000 Arten vom Aus­sterben bedroht. Alleine in Deutschland sind 35 Prozent der Tierarten und 26 Pro­zent der Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Laut dem Bericht des Weltbiodi­versitätsrats von 2019 könnten eine Milli­on Arten innerhalb der nächsten Jahr­zehnte ver­schwinden.

Laut der Weltnaturschutzunion könnten ein Viertel der Säugetiere, jede achte Vo­gelart, über 30 Prozent der Haie und Ro­chen sowie vierzig Prozent der Amphibi­enarten ver­schwinden. Wir befinden uns heute im größten Artensterben seit dem Ende der Di­nosaurier vor 65 Millionen Jahren. So bedrohlich diese Zahlen auch sind, sie sind erst der Anfang. So mancher wird sich sagen „was juckt es mich, wenn Maus soundso und Mücke ir­gendwas von der Erde verschwinden“.

Eine junge Kreuzotter aus meiner Nachzucht
Bieberdamm
Schwarze Kreuzotter im Freilandterrarium
Zauneidechse nach der Pflege durch eine Katze
Eidechsennatter
Wüstenelefant in Namibia
Meine Frau und ich
Frosch im Gartenteich
Vierstreifennatter
Rothirsch, eine vom Forst bedrohte Tierart
Hirsch im Bast
Gelbe Hornotter vom Skutarisee
Gelbe Hornotter im Terrarium
Hirsche im Kampf
Vipera rufoii
Kernbeisser an der Futterstelle
Junge Kreuzotter im Zimmerterrarium
Nachzucht Kreuzotter nach drei Monaten
Bitte recht freundlich
Leopardnatter auf Krk nach der Begegnung mit einem PKW
Vierstreifennatter auf Krk
Moor bei Rosenheim
Junge Mufflon
Mufflonwidder im wald
Bitis nasikhornis beim Fressen
Ein Paar Bitis nasikhornis
Opistopthalmus aus Namibia
Nachzucht von Opistothalmus
Parabutus villosus, von uns am Oranjeriver gefunden
Parabuthus vilosus oranje frisch gehäutet
Parabuthus transvaalicus mit Jungen
Vipera ammodytes bei Bozen
Feuersalamander
Schwalbenschwanz
Vipera seoanei
Unser Wiesel Susi
Vierstreifennatter auf Krk beim sonnen
Junge Vierstreifennatter beim Schlupf
Elke mit zwei Meter langer Vierstreifennatter