Artenschutz

 

Naturschutz mit dem Holzhammer

Artenschutz

Der nationale sowie wie der internationale Natur und Artenschutz wird zwar von Politikern immer wieder in den Mund genommen. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus. Wirklich ernüchternd. Die Schwierigkeiten in der Umsetzung will ich hier versuchen aufzeigen. Gerade vonseiten der Landwirtschaft und kommunalen Politikern kommen die größten Widerstände. Gerade bei der Ausweisung von Schutzgebieten. Dabei sind Naturschutzgebiete und in größerem Umfang Nationalparks die besten Möglichkeiten des Artenschutzes. Auch auf die notwendigen Maßnahmen zum Artenschutz wird in großem Stiehl verzichtet. Vor allem will ich darauf hinweisen, warum der Artenschutz für die Menschheit von existentieller Bedeutung ist.

Bilder

Mit dem Verschwinden von Tier- und Pflanzenarten verlieren wir ein ungeheures Potenzial. Wir befinden uns heute im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. An dessen Ende stehen vermutlich auch wir auf der Liste der ausgestorbenen Arten. Artenschutz ist zurzeit eines der drängendsten Aufgaben der Menschheit. Zurzeit sind 34.000 Arten vom Aussterben bedroht. Alleine in Deutschland sind 35 Prozent der Tierarten und 26 Prozent der Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Laut dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats von 2019 könnten eine Million Arten innerhalb der nächsten Jahrzehnte verschwinden.

Was alles verschwinden könnte

Laut der Weltnaturschutzunion könnten ein Viertel der Säugetiere, jede achte Vogelart, über 30 Prozent der Haie und Rochen verschwinden. Auch vierzig Prozent der Amphibienarten drohen zu verschwinden. Wir befinden uns heute im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Dabei erscheinen die Begriffe Naturschutz, Artenschutz und biologische Vielfalt mit schöner Regelmäßigkeit in Regierungserklärungen, Zeitungsartikeln oder in Fernsehberichten. Offensichtlich werden diese Sachverhalte in Bevölkerung und Politik sehr ernst genommen. Oder etwa nicht?

Auch von den Vereinten Nationen und unserer Regierung wird die biologische Vielfalt offensichtlich sehr ernst genommen. Zumindest was die Theorie betrifft. Das Bundeskabinett hat eine Strategie zur biologischen Vielfalt verabschiedet. Im Jahr 2010 haben die Vereinten Nationen das Jahrzehnt 2011 – 2020 zur Dekade der biologischen Vielfalt ausgerufen.  Als Artenschützer könnte man begeistert sein.

Totschlagargument Klimaerwärmung

Aktuell wird die Klimaerwärmung vermehrt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Jedoch besteht der Verdacht, dass die Öffentlichkeit im großen Maße manipuliert wird. Der „Klimawandel“ ist ein Milliarden Geschäft und lenkt hervorragend von anderen Problemen ab. Der Artenschutz wird massiv untergraben, für jedes Problem in der Natur und beim Artensterben wird alles mit dem Argument Klimaerwärmung abgetan. Ohne Klimawandel weniger Klimaforschung und bei weniger Klimaforschung weniger Klimaforscher. Die letzten Jahrzehnte hatten wir erst ein Waldsterben. Dann gefährdete ein Ozonloch unser aller Leben und nun der Klimawandel. Warten wir ab, was in zehn Jahren von der ganzen Thematik geblieben ist.

Die Warmphasen

Alle 900 bis 1500 Jahre beginnen Warmphasen. Das ist seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren so. Seit 1860 befinden wir uns wieder in einer Erwärmung. Die meisten Warmphasen in den letzten 8000 Jahren waren deutlich wärmer, als wir es heute haben. Die Klimaschwankungen folgten in regelmäßigen Änderungen der Bahn der Erde um die Sonne und der Lage der Erdachse. Diese Lageveränderung bewirkt ein sich periodisch verändertes Klima. Aktuell leben wir in einer Eiszeit, da die Polarregionen noch von Eis bedeckt sind. Ob wir in Richtung einer Warmzeit gehen oder uns in einer seit 10.000 Jahren sich verstärkenden milden Phase befinden, kann kein Klimaforscher beantworten.

CO2

Ob der steigende CO2 Anteil in der Atmosphäre überhaupt ein Nachteil ist, könnte eine spannende Frage sein. In Jahr 1996 machten wir einen Kamel Trip durch die Libysche Sahara. Zu unserer Überraschung erlebten wir mitten in der Wüste Regen. Die Tuareg sagten uns, das hätte es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Die NASA hat aus dem All in der Sahel Zone auch schon eine zunehmende Begrünung festgestellt. Dieses widerspricht deutlich den Vorhersagen der Klimaforscher. Die sagen uns ja eine Ausbreitung der Wüsten in Folge des Klimawandels voraus. Hier widersprechen sich Vorhersagen und Wirklichkeit. Die offensichtlichste Gefahr in den Randbereichen der Wüsten ist die Überweidung und Abholzung von Bäumen für Feuerholz.

Das so verteufelte CO2 ist für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar. Ohne CO2 ist kein Pflanzenwachstum und kein Leben auf der Erde möglich. Alle Planeten unseres Sonnensystems haben im Verlauf der letzten 4 Jahrzehnte eine durchschnittlich gemessene Temperaturerhöhung von 1,5 °C in ihrer Atmosphäre gezeigt. Satellitenmessungen der letzten Jahre, beispielsweise der Raumsonde Odyssee, zeigen eine Erwärmung des ganzen Sonnensystems, nicht nur der Erde. So schmolz bereits ein Teil der Polkappen des Mars weg und Pluto erlebte eine Erwärmung von fast zwei Grad Celsius während der letzten 14 Jahre.

Sonnensystem

Jay Pasachoff, Professor für Astronomie am Williams College, stellt fest, dass zum Beispiel Plutos Erwärmung auf eine Zunahme des Sonnenlichts zurückzuführen ist. In den letzten Jahren kam es nicht nur auf der Erde, sondern im gesamten Sonnensystem zu einer Erwärmung. Allerdings haben wir einen Einfluss auf die Schnelligkeit der Erwärmung. Im Jahr 1927 lebten 2 Milliarden Menschen auf der Erde. Aktuell rund 7,75 Milliarden. Auch die brennenden Regenwälder rund um den Äquator haben einen gewaltigen Einfluss auf unsere Klimaentwicklung.

Daran werden auch die hektischen und planlosen Aktionen unserer Regierung nicht das geringste ändern. Schon die Menschen in der Frühzeit sahen in der Natur eine riesige Apotheke, die ihnen Mittel gegen eine Menge Gebrechen und Verletzungen bereitstellte. Viele Schlangenarten, Spinnen, Quallen, Skorpione, Schnecken und Muscheln produzieren Gift, um Beutetiere zu erlegen, zu lähmen oder sich zu verteidigen. Viele dieser Gifte bieten sich auf Grundlage Ihrer Wirkungsweise zur Herstellung von Medikamenten zur Krankheitsbekämpfung an.

Giftschlangen, Skorpione und etwa 100.000 andere Tierarten sind giftig und eine potenzielle Quelle zur Herstellung von Medikamenten und Seren. Diese Gifte sind Eiweißverbindungen (Pepide), die nicht direkt angewendet werden können. Sie werden durch Magensäure abgebaut und können in der Dosierung Probleme bereiten. Außerdem können sie nicht in den erforderlichen Mengen direkt von den Gifttieren gewonnen werden. Daher werden sie in den Laboren der Pharmafirmen nach dem tierischen Vorbild praktisch neu entwickelt. Ohne diese tierischen Vorbilder könnte diese Entwicklung nicht erfolgen, da die chemische Struktur sonst nicht bekannt wäre.

In der folgenden Aufzählung einige Beispiele wie tierische Gifte in der Medizin eingesetzt werden:

Auf Grundlage des Giftes der Schwarzen Mamba wurde ein Mittel zur Schmerzstillung entwickelt. Damit lassen sich auch schwere Schmerzen unterdrücken, ohne Morphine einzusetzen. Auch wurde aus Ihrem Gift ebenfalls ein Medikament zur Bekämpfung einer schweren Nierenerkrankung entwickelt. In Texas und Mexiko lebt die einzige mit einem Giftzahn bewehrte Echse, die Gila – Krustenechse. Aus Ihrem Gift wurde ein Wirkstoff gegen Diabetes entwickelt. Aus dem Gift einer Lanzenotter konnte ein Mittel gegen Bluthochdruck entwickelt werden. Auf Basis einiger Skorpiongifte werden Mittel gegen Krebs entwickelt. Dabei ist besonders ein Mittel gegen einen Hirntumor besonders wichtig. Diese Tumorart ist bisher nur sehr schwer zu behandeln.

Diese Liste könnte ich noch gewaltig fortführen.

Ein Bericht aus eigener Erfahrung:

Seit meiner frühesten Kindheit litt ich an einem chronischen Schnupfen der mein Wohlbefinden sehr beeinträchtigte. Alle Behandlungsversuche von verschiedenen Ärzten führten zu keiner Besserung und Allergietests brachten kein Ergebnis. Ende des Jahres 1999 hatte ich meinen Bestand an Skorpionen entscheidend vergrößert und auch einige Vertreter der Art Parabuthus erworben. Vom Aussehen und Verhalten dieser Skorpione war ich restlos begeistert und schnell wurden sie meine absoluten Stars. Beim Hantieren mit diesen Tieren versprühten einige Ihr Gift, was bei mir zu einem heftigen Schnupfen Anfall führte. Zuerst war ich sehr geschockt, da ich der Meinung war, gegen den Giftnebel dieser eindrucksvollen Tiere besonders empfindlich zu sein. Ich war überzeugt , mich von diesen Skorpionen trennen zu müssen. Jedoch wurde ich nach einigen Tagen eines Besseren belehrt. Der mich über Jahrzehnte quälende Schnupfen war plötzlich verschwunden.